Newsletter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen

“Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie” – Geschichte und Arbeitsweisen von Kooperationsstellen

Wer wissen will, wie Kooperationsstellen entstanden sind und wie sie arbeiten, dem sei das neue Arbeitsmaterial der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen (BAG) ans Herz gelegt. Dr. Klaus Kock, selbst langjähriger Mitarbeiter im Forschungsbereich „Kooperation Wissenschaft Arbeitswelt“ an der TU Dortmund, arbeitet auf 14 Seiten die Entstehung auf, stellt verschiedene Beispiele aus der Arbeit von Kooperationsstellen vor und diskutiert, wie sich Kooperationsstellen in die Third Mission der Hochschulen einfügen.

Das Arbeitsmaterial steht als kostenloses Download auf der Homepage der BAG unter https://www.kooperationsstellen.de/material/ zur Verfügung. Außerdem erscheint der Aufsatz demnächst in den AK-Beiträgen der Arbeitskammer des Saarlandes.

 

Berlin: „SoMi-Studie“ an der TU Berlin

Eine empirische Studie der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt, Technische Universität Berlin zur Arbeits- und Beschäftigungssituation der sonstigen Mitarbeiter*innen („SoMi“) an der TU Berlin (01.09.2019-30.11.2020).

Die Untersuchung stellt eine wissenschaftliche Analyse der Arbeits- und Beschäftigungssituation der „sonstigen“ Mitarbeiter*innen der TU Berlin in allen Stellenprofilen (ZUV, Fakultätsverwaltungen, Sekretariate, Bibliotheken, ZECM, Labore, Werkstätten etc.) dar. Sie bezieht außerdem die Beschäftigten im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement sowie in den „neuen Hochschulprofessionen“ ein. Die Beschäftigten sollen vor allem zu den Themen Arbeitsaufgaben, Arbeitsinhalte, Arbeitsorganisation, Vertragssituation, Belastungserleben, Weiterbildung sowie Zufriedenheit befragt werden. Die Studie wird als standardisierte Online-Befragung durchgeführt.

https://www.tu-berlin.de/?id=209282

 

Berlin: Kurzstudie Wissenschaftsunterstützende Hochschularbeit im Fokus (WiHoFo)

Die Sekundäranalyse der Daten des „DGB-Hochschulreports“, bei dem wissenschaftsunterstützende Beschäftigte an rund 50 Hochschulen in acht Bundesländern hinsichtlich ihrer Arbeitsbedingungen befragt wurden, zielt darauf ab die Aussagekraft der Datenberichterstattung zur Arbeits- und Beschäftigungssituation im wissenschaftsunterstützenden Bereich zu erhöhen. Inhaltliche Schwerpunkte sind Belastungserleben, individuelle Handlungsmöglichkeiten, Arbeitszeit und Leitungsfunktion. Laufzeit: 01.05.2020-28.02.2021. Für 2021 ist die Veröffentlichung eines Working Papers der Hans Böckler Stiftung geplant.

Kooperationspartner: Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt, Technische Universität Berlin, Hans Böckler Stiftung, ver.di, DGB

https://www.zewk.tu-berlin.de/index.php?id=214827

 

Berlin: Veranstaltung „Homeoffice in Corona-Zeiten: Innovationserlebnis mit Krisentelefon?“

Wie schätzen die Menschen, die unter diesen ungewöhnlichen Bedingungen im Homeoffice arbeiten, die Chancen und Risiken ein? Wo gibt es Unterschiede zu Belastungen und Verbesserungen im Vergleich zu Homeoffice in „normalen“ Zeiten? Was bewährt sich derzeit und wo besteht dringender Handlungsbedarf? Drei kurze Inputs sollen in dieser öffentlichen Online-Diskussionsveranstaltung der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt, Technische Universität Berlin am 22.06.2020, 17:00 bis 18:30 Uhr erste Antworten bieten und zur Diskussion einladen:

Anmeldung bei: johanna.lauber@tu-berlin.de

https://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/koop/veranstaltungen/

 

Bochum: Veröffentlichung zu „Mitbestimmung und Partizipation im Transformationsprozess zur Industrie 4.0“

Der digitale Transformationsprozess der Arbeitswelt unterliegt keinem technologischen Determinismus, sondern stellt das Ergebnis eines komplexen soziotechnischen Aushandlungsprozesses dar. Die Forschungsfragen dieser Studie legen den Fokus auf zwei Aspekte des soziotechnischen Transformationsprozesses: den Umsetzungsstand von Industrie 4.0 in nordrhein-westfälischen Industrieunternehmen und die Wirkung von Schulungsmaßnahmen für Betriebsrät*innen als Methodenelement für die Befähigung der betrieblichen Interessenvertretung zur Gestaltung des Wandels.

Die Ergebnisse der Studie, die in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und dem Lehrstuhl für Produktionssysteme der Ruhr-Universität Bochum entstand, sind nachzulesen in der Zeitschrift Arbeit, Band 28, Heft 4.

Download unter: https://doi.org/10.1515/arbeit-2019-0024

 

Bochum: Worldfactory Start-Up Center Bochum (WSC)

Die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM ist gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Produktionssysteme (LPS) an diesem Inkubator „Smart Systems“ beteiligt und unterstützt Gründungsinteressierte, die sich im Bereich Smart Factory selbstständig machen wollen (Laufzeit: 2020 – 2023). Die Begleitung wird jeweils auf die Bedürfnisse der Interessierten angepasst und kann von der Ideenfindung über die Erstellung eines Prototypen in der Lern- und Forschungsfabrik bis zur Erprobung und Marktreife erfolgen. Durch die Zusammenarbeit dieser beiden Universitätseinrichtungen kann ein ganzheitlicher Beratungsansatz gewährleistet werden, welcher neben technischen Aspekten auch die Organisation und die Beschäftigtenperspektive gleichsam in den Fokus nimmt.

https://www.lps.ruhr-uni-bochum.de/Inkubator-Smart-Systems

https://www.worldfactory.de/#welcomeSection

 

Bochum: Regionales Kompetenzzentrum Arbeitsforschung und KI

Für die Metropole Ruhr soll der Transfer-HUB HUMAINE entstehen, ein Kompetenzzentrum, das wissenschaftlich gesicherte Methoden für die menschenzentrierte KI-Entwicklung, KI-Implementierung und KI-Nutzung über ein Geschäftsmodell verbreitet (Lizenzgeschäft). Daran geknüpft sind hochschulzertifizierte Trainings für die Entwicklung von Arbeitsrollen, u.a. die der KI-Experten. Die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM bearbeitet dabei zusammen mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen die Themen um Mitbestimmung, Partizipation und Beteiligung von Beschäftigten.

Nachdem die Projektskizze positiv beschieden und das Antragskonsortium zur Erstellung eines Vollantrages aufgefordert worden war, wurde der Projektantrag im Frühjahr 2020 erfolgreich an den Projektträger übermittelt. Geplante Laufzeit: 2021 – 2026.

 

Braunschweig: Veranstaltungsrückblick „Quo vadis? Zukünftige Aufgaben und Handlungsfelder der beruflichen Weiterbildung …“

Durch die Transformation der Arbeitswelt verändern sich Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder. Neue Geschäftsmodelle, neue Technologien, neue Formen der Zusammenarbeit im Team und völlig neue Berufsgruppen, Berufsbilder entstehen. Damit verändern sich auch die Anforderungen an Kompetenzen. Neue Aus- und Weiterbildungskonzepte werden gebraucht. Dabei geht es nicht nur um Anpassungsqualifizierung, sondern um Möglichkeiten für die Beschäftigten zum Lebenslangen Lernen. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und welches Wissen werden zukünftig gebraucht? Wie muss die berufliche Weiterbildung gestaltet, organisiert und finanziert sein, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden? Welche Rolle nimmt die wissenschaftliche gegenüber der klassischen beruflichen Weiterbildung ein? Wie kann Lernen im Prozess der Arbeit unterstützt werden?

Das waren deshalb die Fragestellungen, die im Rahmen dieser Tagung der Kooperationsstelle Hochschulen – Gewerkschaften Region SüdOstNiedersachsen an der TU Braunschweig in Kooperation mit der Zentralstelle für Weiterbildung der TU Braunschweig, dem ver.di Bildungswerk Braunschweig und der Allianz für die Region GmbH im September 2019 diskutiert wurden.

https://www.koop-son.de/2019-09-04-anmeldung/

 

Dortmund: Online-Seminar „Wie zuverlässig ist die Wissenschaft?“

Das Seminar der Sozialforschungsstelle, TU Dortmund, Fakultät Sozialwissenschaften befasst sich im Sommersemester 2020 mit Fragen der Wissenschaftstheorie, d.h. mit den Voraussetzungen, Methoden und Zielen von Wissenschaft und ihrer Form der Erkenntnisgewinnung. Anders als in den empirischen Wissenschaften geht es hierbei nicht um die Frage, was wir über dieses oder jenes Phänomen wissen, sondern darum, was wir überhaupt wissen können, wie wir Wissen erzeugen und wie zuverlässig wissenschaftliche Erkenntnisse sind. Kenntnisse in der Wissenschaftstheorie gehören zu den Schlüsselkompetenzen von Wissenschaftler*innen. Nach einer Einführung zu grundsätzlichen Fragen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung werden verschiedene Ansätze der Wissenschaftstheorie behandelt. Es soll herausgearbeitet werden, dass es nicht die eine und einzige Lösung gibt für das Problem wissenschaftlicher Verlässlichkeit, sondern dass die verschiedenen in der Geschichte der Wissenschaften entwickelten Ansätze unter bestimmten Umständen ihre jeweils eigene Berechtigung haben.

http://www.sfs.tu-dortmund.de/cms/de/Aktuelles/Lehre/Wissenschaftstheorie/index.html

 

Dortmund: Projekt „RespectWork – Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion“

In vielen Dienstleistungsberufen nimmt der direkte Umgang mit Kund*innen einen großen Teil der Arbeit ein. Beschäftigte berichten in den letzten Jahren von einer zunehmenden Respektlosigkeit der Kund*innen, die in einem fordernden oder gar herausfordernden Verhalten mündet. Aber auch Kund*innen fühlen sich oftmals nicht respektvoll behandelt, wenn es etwa um die sorgfältige und umsichtige Behandlung ihrer Anliegen geht. Dies ist für die Beschäftigten auf Dauer eine höchst belastende Situation – und hat für die Dienstleistungsunternehmen erhebliche negative Auswirkungen auf Produktivität und Qualität. Das Verbundprojekt, welches vom BMBF und der EU gefördert wird, geht der Frage nach, wie Interaktionen zwischen Beschäftigen und ihrer Kundschaft so gestaltet werden können, dass gegenseitiger Respekt erzeugt und gefördert wird.

Verbundpartner: Sozialforschungsstelle, TU Dortmund, Fakultät Sozialwissenschaften, Deutsche Angestellten-Akademie (Bielefeld), Arbeit & Gesundheit e.V. (Hamburg), Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland (Dortmund), Frieling GmbH & Co. KG (Coesfeld)

https://daa-fue-westfalen.de/respectwork

 

Dortmund: Coaching von Betriebs- und Personalräten zu Arbeitssicherheit und Gesundheit im Betrieb

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz ist einer der wichtigsten Themenbereiche für Betriebs- und Personalräte. Hier kann in relativ kurzer Zeit viel für die Beschäftigten erreicht werden. Es ist aber nicht immer klar, wo der Betriebs-/Personalrat „anpacken“ kann, um wirksame Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen. Mit unserem Angebot ab Sommer 2020, in Zusammenarbeit mit ver.di Bezirk Westfalen, möchten wir Betriebs- und Personalräte dabei unterstützen, den Arbeits- und Gesundheitsschutz zum Thema zu machen, wichtige Verbesserungen für die Beschäftigten zu erreichen und sich als Gremium der Interessenvertretung zu profilieren. Das Angebot der Sozialforschungsstelle, TU Dortmund, Fakultät Sozialwissenschaften besteht darin, die Betriebs-/Personalratsmitglieder eine Zeitlang zu begleiten – von der Bestandsaufnahme und Problembeschreibung bis zur Umsetzung bestimmter Maßnahmen. Die konkrete Themenauswahl ergibt sich aus den jeweiligen betrieblichen Problemstellungen. Alle Entscheidungen über die organisatorische und inhaltliche Gestaltung der Zusammenarbeit bleiben dem Betriebs-/Personalratsgremium überlassen.

http://www.kowa.sfs.tu-dortmund.de/cms/de/startseite/

 

Göttingen: Qualität der Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit, physische und psychische Belastungen von Lehrkräften

Im Auftrag der GEW Niedersachsen hat die Kooperationsstelle nach einer Pilotstudie (2014) eine niedersachsenweite „Arbeitszeitstudie für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen“ (2015/2016), die „Niedersächsische Arbeitsbelastungsstudie“ (2017) sowie im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung die vergleichende Metastudie „Zeiterfassungsstudien zur Arbeitszeit von Lehrkräften in Deutschland“ (2018) durchgeführt. Die Studienergebnisse wurden in das von 2016 bis Ende 2018 tagende Expertengremium Arbeitszeitanalyse zur Neuregelung der Arbeitszeit von Lehrkräften und Schulleitungen an niedersächsischen Schulen beim niedersächsischen Kultusministerium eingebracht.

In 2019 und 2020 wurde die „Frankfurter Arbeitsbelastungs- und Arbeitszeitstudie 2020“ zu den Arbeitsbedingungen von Lehrkräften in Frankfurt am Main durchgeführt. Die Feldphase wurde im Februar/März 2020 abgeschlossen, der Abschlussbericht wird zum September/Oktober 2020 erarbeitet.

Kooperationspartner: Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Georg-August-Universität Göttingen, uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften Niedersachsen, GEW Hessen, Max-Traeger-Stiftung, Niedersächsisches Kultusministerium

www.Arbeitszeitstudie.de  / www.mk.niedersachsen.de

 

Göttingen: Projekt „Kollaborative Team- und Projektarbeit (Collabo Team)“

BMBF Forschungs- und Umsetzungsprojekt im Programm „Zukunft der Arbeit“, Forschungsschwerpunkt „Arbeit in der digitalisierten Welt“ zum Thema „Kollaborative Team- und Projektarbeit“ (Laufzeit: 1.02.2017 – 31.10.2020). Der Verbund widmet sich ebenso der Entwicklung neuer Arbeitsmodelle / Gestaltungslösungen für diesen Bereich, wie der Entwicklung darauf aufbauender Empfehlungen zur Gestaltung „Guter digitaler Team- und Projektarbeit“ und dem Transfer der Forschungs- und Projektergebnisse in vergleichbare Unternehmenskontexte. Coronabedingt finden alle mit Betriebs- und Personalräten geplante Diallogveranstaltungen virtuell statt. Dies betrifft auch die Abschlussveranstaltung des Projektes am 30. Juni 2020, um Anmeldung wird gebeten, damit die Teilnahme-Links rechtzeitig verschickt werden können. (www.collaboteam.de/veranstaltungen)

Verbundpartner: Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Georg-August-Universität Göttingen, SOFI Göttingen e.V., Saxonia Systems AG, Xenon Automatisierungstechnik GmbH, GIS Gesellschaft für Informationssysteme AG. Umsetzungspartner: ver.di / IG Metall / RKW

www.kooperationsstelle.uni-goettingen.de/projekte  |  www.collaboteam.de

 

Göttingen: Veranstaltungsreihe „dabei.digital.nachhaltig.sozial – Digitalisierung gestalten“

Die Veranstaltungsreihe „dabei.digital.nachhaltig.sozial“ beleuchtet verschiedene Aspekte der Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelten: Werden wir in Zukunft zu total überwachten Cyborgs die rund um die Uhr arbeiten oder dürfen wir uns auf eine gerechtere Gesellschaft mit mehr Freiraum für Kreativität freuen? Wird Arbeit mehr oder weniger, belastender oder besser? Werden unsere Handlungsspielräume nur noch von Algorithmen und Big Data bestimmt oder gewinnen wir an demokratischen Mitbestimmungsstrukturen? Welche Chancen gibt es für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Arbeitskraft und die humane Ausgestaltung von Arbeitsplätzen?

Die Veranstaltungen finden in unterschiedlichen Diskussionsformaten an wechselnden Orten in Göttingen statt, sie adressieren niederschwellig verschiedenste Zielgruppen innerhalb und außerhalb von Hochschulen und Gewerkschaften. Zurzeit finden die Veranstaltungen im Netz statt bzw. werden ohne Publikum aufgezeichnet und im Netz veröffentlicht.

Kooperationspartner: Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Georg-August-Universität Göttingen, DGB-Südniedersachsen-Harz, Arbeit und Leben Südniedersachsen, Allianz für Nachhaltigkeit, Hans-Böckler-Stiftung

https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/termine  |

www.suedniedersachsen-harz.dgb.de/termine/dabei-digital-nachhaltig-sozial

 

Leipzig: Beratung im Projekt Plan B(eruf) für Studienabbrecher*innen jetzt online

Auch die Arbeit im Leipziger Projekt „Plan B(eruf) – Berufliche Perspektiven nach Studienabbruch“ wurde durch die Corona-Krise kräftig durcheinandergebracht. Mittlerweile wurden die Projektangebote neu strukturiert und an die veränderten Bedingungen angepasst. Dazu gehört, dass die Beratung für Studienzweifler*innen und Studienabbrecher*innen online stattfindet und zwar in Form von Video-Chats. Viele der üblicherweise in der Beratung eingesetzten Methoden und Materialien können auch hier genutzt werden. Daneben werden auch die Möglichkeiten der telefonischen und der E-Mail-Beratung genutzt. Auf Wunsch gibt es nun wieder Beratungen vor Ort – natürlich unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen.

www.kowa-leipzig.de/plan-b

 

Leipzig: Neue Broschüre „Unterstützungskompass“ zum Thema Ausbildung in der Region Leipzig

Im Rahmen des Projekts „Plan B(eruf) – Berufliche Perspektiven nach Studienabbruch“ ist eine neue Broschüre entstanden, die Unternehmen in der Region Leipzig helfen soll, das richtige Beratungs- und Unterstützungsangebot zu finden. Unternehmen, die ausbilden möchten und grundlegende Fragen dazu haben oder auch solche, die bereits ausbilden und ihr Angebot attraktiver gestalten möchten, finden hier zahlreiche Anlaufstellen mit den jeweiligen Beratungsinhalten und Kontaktdaten. Die Broschüre kann kostenlos in einer barrierefreien Version heruntergeladen werden: https://kowa-leipzig.de/images/KOWA_Unterstutzungskompass_WEB_v2.pdf

 

Oldenburg: Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“

Nicht nur in politischen Debatten und den Medien begegnen uns verschiedene Facetten rechten Denkens. Auch im direkten persönlichen Umfeld bei der Arbeit oder in der Freizeit können wir uns mit völkisch-nationalen, rassistischen, antisemitischen, behindertenfeindlichen oder homo- und transfeindlichen Haltungen konfrontiert sehen. So konstatiert die jüngste Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung eine „Verfestigung und Normalisierung rechter Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft“. In der Veranstaltungsreihe beschäftigen wir uns zwischen Juli und Dezember 2020 mit folgenden Fragen: Welche Erklärungsansätze gibt es für das Erstarken rechter Standpunkte und Strömungen? Welche Strategien nutzen Neue Rechte? An welche Diskurse knüpfen sie an? Welche ökologischen Denkfiguren finden sich in der Ideologie und Programmatik rechter Organisationen? Inwiefern werden gerade Sportvereine als rechtes Rekrutierungsfeld genutzt? Welche Gegenstrategien gibt es im Umgang mit Positionen aus dem rechten Spektrum?

Kooperationspartner: Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und DGB Oldenburg-Ostfriesland

https://uol.de/kooperationsstelle/veranstaltungen

 

Oldenburg: Projekt „Digital – Mobil: Wie Digitalisierung Arbeit mobil macht und mobile Arbeit verändert“

Ob im Café, im Zug oder am Strand: Zahlreiche Menschen nutzen die Mittagspause, den Heimweg oder sogar den Urlaub, um am Laptop oder Smartphone zu arbeiten. Zudem hat die Corona-Krise das Homeoffice für viele zur Realität werden lassen. Ob Beschäftigte mobile Arbeitsformen eher als Segen mit diversen Vorteilen oder als Fluch wahrnehmen, hängt von den jeweiligen gesetzlichen, betrieblichen und individuellen Rahmenbedingungen ab. In dem Projekt „Digital-Mobil“ wurden Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten mobiler Arbeit in vier Zukunftswerkstätten mit Beschäftigten, Betriebs- und Personalräten, Gewerkschaften, Unternehmensleitungen und Wirtschaftsverbänden, Verkehrs- und Umweltverbänden diskutiert (aktuell in Webinaren).

Die Abschlussveranstaltung findet am 5. Oktober 2020, um 17:00 u.a. mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Björn Thümler statt.

Das Projekt wird von der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gemeinsam mit dem Lehrstuhl Personal und Organisation der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Thomas Breisig, durchgeführt, der auch die Projektleitung innehat.

https://uol.de/kooperationsstelle/projekt-digital-mobil

 

Oldenburg: Tagung „Auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität“

Um Mobilität nachhaltig zu gestalten und die Klimaschutzziele von Paris einzuhalten, ist eine fast vollständige Dekarbonisierung des Verkehrssektors bis 2050 notwendig. Damit steht das Verkehrssystem mit seiner Dominanz des privaten PKWs mit Verbrennungsmotor vor weitreichenden Umstrukturierungen.

Die Tagung am 5.12.2020 diskutiert die Transformation des Mobilitätssystems in umfassender Perspektive und hat insbesondere die Überwindung des scheinbaren Gegensatzes zwischen Klima- und Umweltschutz auf der einen und Arbeitsplätzen und Beschäftigungssicherung in den traditionellen Verkehrssektoren auf der anderen Seite im Fokus. Dazu werden die sozialen, ökonomischen und ökologischen Interessen unterschiedlicher Akteure aus der Klima- und Ökologiebewegung, aus Betrieb und Gewerkschaft und aus der Wissenschaft in einen „Zukunftsdialog“ gebracht.

Eine Veranstaltung der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit.

https://uol.de/kooperationsstelle/veranstaltungen

 

Osnabrück: Umfrage „Arbeiten in der Corona-Krise – Corona, Arbeit und soziale Ungleichheit“

Der Arbeitswelt-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Hajo Holst) und des Netzwerks der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen. Ziel der bundesweiten Befragung ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der politischen Eindämmungsmaßnahmen in den verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen. Der Monitor stellt durch Folgebefragungen sicher, dass die Dynamik der Corona-Krise erfasst und ein realistisches Bild der Entwicklungen in der Arbeitswelt aus der Perspektive der Arbeitenden gezeichnet abgebildet werden kann. Laufzeit: April 2020 – Juni 2021

https://www.arbeit-corona.uni-osnabrueck.de/

 

Osnabrück: Publikation „Sofort wenden! Verkehr – Umwelt – Arbeit“

Die Publikation „Sofort wenden! Verkehr – Umwelt – Arbeit“ nimmt den aktuellen Stand der Klimaforschung als Ausgangspunkt und als Bewertungsmuster für Konzepte zur Nachhaltigen Mobilität. An ausgewählten Schwerpunkten sollen Bausteine einer umfassenden Verkehrswende diskutiert werden. Dabei werden die klima-, umwelt- und verkehrspolitischen Herausforderungen in den Blick genommen und die divergierenden Interessen im notwendigen gesellschaftlichen Transformationsprozess herausgearbeitet, die der Durchsetzung einer realen Verkehrswende bislang im Wege standen.

Der Sammelband, der zwischen Februar 2020 und Februar 2021 entsteht, soll insbesondere einen Beitrag leisten zur Überwindung des scheinbaren Gegensatzes zwischen Klima- und Umweltschutz auf der einen und Beschäftigungssicherung in den traditionellen Verkehrssektoren auf der anderen Seite.

Kooperationspartner: Netzwerk der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen c/o Kooperationsstelle Osnabrück, Allianz für Nachhaltigkeit Niedersachsen, Hans Böckler Stiftung

 

Saarbrücken: Publikation „Unternehmensgründungen im Umfeld der saarländischen Hochschulen“

Buchveröffentlichung (2020) mit regionalökonomischer und soziologischer Analyse der Gründungsaktivitäten im Umfeld der saarländischen Hochschulen.

Kooperationspartner: KowA der Universität des Saarlandes, Prof. Emrich, Dr. Freya Gassmann, Prof. Münter, Prof. Sven Heidenreich

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