Oldenburg: Völkische Landnahme und rechte Ökos

Die Kooperationsstelle Hochschule – Gewerkschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg organisiert am 26.10.2020 einen Vortrag zum Thema „Völkische Landnahme und recht Ökos“. Referent ist der freie Journalist Andreas Speit. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord und dem DGB Oldenburg-Ostfriesland durchgeführt.

Zum Inhalt:
„Seit vielen Jahren siedeln sich extreme Rechte bewusst in ländlichen Regionen der Bundesrepublik an, um dort „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dabei richtet sich ihr Aktionismus gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte; es herrschen reaktionäre Geschlechtervorstellungen und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die rechten Aussteiger*innen betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, bemühen sich um private Schulen und organisieren Landkaufgruppen. Sie bringen sich in Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine „Überfremdung der deutschen Heimat“ zu verhindern.
Der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit verfolgt seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. In seinem Vortrag beleuchtet er die historischen Traditionen von Natur- und Umweltschutz in der rechten Szene und gibt einen Überblick über den wachsenden Einfluss völkischer Netzwerke auch in Niedersachsen.“

Veranstaltungszeit: 26.10.2020 | 18:00 – 20:30 Uhr

Veranstaltungsort: geplant Bibliothekssaal Universität Oldenburg

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier

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