Oldenburg: Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung?

Die Kooperationsstelle Hochschule – Gewerkschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg organisiert in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christiane Brors, Universität Oldenburg, dem Arbeitsgericht Oldenburg, der DGB Rechtsschutz-GmbH Oldenburg und dem Arbeitgeberverband Oldenburg am 29.10.2019 einen Vortrag zum Thema „Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung? Die Reform des Arbeitszeitrechts nach der Rechtsprechung des EuGH“.

Zum Inhalt:
„Die Entscheidung des EuGH vom 14.5.2019 zur Arbeitszeiterfassung in der Rechtssache CCOO (C-55/18) hat weitreichende Konsequenzen. Schon vor der anstehenden Reform des Arbeitszeitrechts wird diskutiert, ob der Arbeitgeber verpflichtet ist, die werktägliche Arbeitszeit zu messen und der Betriebsrat einen Anspruch auf Einführung einer Arbeitszeiterfassung hat. War es im Koalitionsvertrag ohnehin vorgesehen, das Arbeitszeitrecht zu ändern, um „mehr selbstbestimmte Arbeitszeit und mehr betriebliche Flexibilität in der digitalen Arbeitswelt“ zu ermöglichen, sind nun die Vorgaben des EuGH dabei zu berücksichtigen. In der Veranstaltung wird es darum gehen, die Auswirkungen der EuGH-Entscheidung vor und nach einer möglichen Reform zu diskutieren.“

Veranstaltungszeit: 29.10.2019 | 18:00 – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Bibliotheks-Saal, Universität Oldenburg, Uhlhornsweg 97, Oldenburg

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier

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