Dortmund: Automatisierung und Ausbeutung

Die Kooperationsstelle Wissenschaft-Arbeitswelt in Dortmund lädt am 28.02.2019 | 18-20 Uhr zur Diskussion „Automatisierung und Ausbeutung – Wer gestaltet die Arbeit im digitalen Kapitalismus?“ ein.

Zum Thema:
„Digitale Technik wird in den Betrieben nicht nur eingesetzt, um die Produktivität zu steigern. Wie Matthias Becker in seinem Buch „Automatisierung und Ausbeutung“ zeigt, ist Digitalisierung zugleich ein neuer Versuch der Unternehmen, mit dem Eigenwillen der Arbeitenden zurechtzukommen. Anhand wissenschaftlicher Untersuchungen und zahlreicher Beispiele aus der betrieblichen Praxis beschreibt Becker, wie Maschinen zur Steuerung und Kontrolle der Beschäftigten eingesetzt werden. Im Verbund mit dem Internet ermöglichen digitale Techniken neue Formen der Arbeitsteilung und Methoden für eine umfassende Rationalisierung. Es entstehen aber auch neue Möglichkeiten für die Arbeitenden, ihre Interessen zu verfolgen und durchzusetzen. Wer die Arbeit human gestalten will, muss diesen politischen Charakter der Digitalisierung begreifen und nutzen. Zu diskutieren wäre dann, ob und wie die Beschäftigten Gegenmacht entwickeln können.“

Matthias Martin Becker ist freier Journalist und Übersetzer. Er beschäftigt sich mit Digitalisierung und ihren gesellschaftlichen Folgen, Strategien der Rationalisierung und Bevölkerungspolitik. Mehr dazu auf seiner Website www.textarbeit.net

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Diskussionsveranstaltungen mit dem Titel „Schichtwechsel. Das ‚After Work‘ Gespräch“, durchgeführt von der Kooperationsstelle in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg-Stiftung NRW.

Zeit: Donnerstag, 28.2.2019, 18 – 20 Uhr

Ort: Sozialforschungsstelle, Evinger Platz 17, 44339 Dortmund

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier

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