Bremen: Arbeit und Nachhaltigkeit

Das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) an der Universität Bremen organisiert im Rahmen der iaw-Colloquiumsreihe eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Arbeit und Nachhaltigkeit“.

Zum Thema:
„Die gegenwärtige Arbeitsgesellschaft erlebt zurzeit tiefgreifende Umbrüche: Die digitale Transformation verändert Formen der Steuerung und Organisation von Arbeit und führt zu einem Wandel der nachgefragten Arbeitsqualifikationen. Die demographische Entwicklung wie auch die weltweiten Migrationsbewegungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Zahl und Zusammensetzung der Arbeitsbevölkerung. Die zunehmende Flexibilisierung von Arbeit geht einher mit Entgrenzungen von Arbeit und Leben und verändert nachhaltig das Verhältnis von Erwerbsarbeit zu nichterwerbsförmigen Arbeitsformen. Die ökonomische Globalisierung führt zur verstärkten Etablierung globaler Liefer- und Arbeitsketten und neuen transnationalen Abhängigkeitsverhältnissen. Diese Entwicklungen und die Frage, wie man „Arbeit transformieren“ (Kommission Arbeit der Zukunft der HBS 2017) kann, werden heute in vielen Gremien breit diskutiert. Dabei ist allerdings in der Mehrzahl der Debatten eine zentrale Leerstelle erkennbar: Die ökologischen Aspekte von Arbeit werden weitgehend ausgespart. (Dies gilt z.B. auch für das „Grünbuch Arbeiten 4.0“ (BMAS 2015) und das in die Zukunft blickende „Weißbuch Arbeiten 4.0“ (BMAS 2017) des deutschen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.) Zugleich ist in den Nachhaltigkeitsdiskursen eine Fokussierung auf Konsument*innen und Unternehmen als zentrale Akteure zu konstatieren – die Arbeitenden und ihre konkreten Tätigkeiten bleiben in der Regel unberücksichtigt.“

Veranstaltungszeit: 13.10.2020/10.11.2020/08.12.2020/12.01.2021/09.02.2021/12.02.2021 | jeweils 16:00 – 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: voraussichtlich als Online-Lectures

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier

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